Wednesday May 06, 2026
Michael Förtsch, CEO Q.ANT Globale Microchip-Revolution aus Stuttgart
Kann ein Stuttgarter Startup die globale KI-Infrastruktur neu erfinden? In dieser Folge von Tomorrow Thinking spricht Künstler und Kurator Johann Alexis von Haehling mit Michael Förtsch – Physiker, Mathematiker und CEO von Q.ANT, dem europäischen Photonic-Computing-Pionier.
Michael Förtsch gehört zu den wenigen europäischen Unternehmern, die nicht versuchen, amerikanische Technologie zu kopieren – sondern eine komplett neue Rechnerarchitektur erfinden. Quant entwickelt Prozessoren, die mit Licht statt mit Strom rechnen: 30- bis 40-mal energieeffizienter als heutige Halbleiter, ohne Kühlung, mit deutlich weniger Speicherbedarf.
Wir sprechen über das Ende des Moore'schen Gesetzes, über KI-Infrastruktur, die an Stromverbrauch zu scheitern droht, über europäische Souveränität in Schlüsseltechnologien – und über die Frage, warum Europa gerade jetzt die Chance hat, einen Technologiesprung anzuführen, den die USA aus eigenem Erfolg heraus schwer akzeptieren können.
Es geht um technologische Disruption, geopolitische Verantwortung, Europas Selbstbewusstsein und die schwierige Realität einer Industrie, in der der Erste den Markt dominiert – und Quant gerade 3 bis 4 Jahre Vorsprung vor dem internationalen Wettbewerb hat.
Wie immer sprechen wir auch über Kunst. Vor dem Kunstwerk In My Pillow aus Johann Alexis' Serie diskutieren die beiden über Licht, Risse, Ambivalenz und die Frage, wie minimalistische Ästhetik Raum schafft für das, was sich technologisch noch nicht greifen lässt.
Podcast Newsletter & Website: www.tomorrow-thinking.com
Johann Alexis Kunst: www.johannalexis.com
Producer: Malcolm Gompf
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